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Wärme- und Trittschalldämmung unter dem Estrich

Unter jedem schwimmenden Estrich liegt Dämmung. Sie hält die Wärme im Raum und den Schall aus der Wohnung darunter. Wir verlegen sie im selben Auftrag wie den Estrich.

Wärmedämmung

Hält die Wärme im Raum und gleicht Leitungen aus.

Druckfeste Dämmplatten unter dem Estrich senken den Wärmeverlust nach unten. Auf Bodenplatten und über unbeheizten Räumen ist sie im Neubau Pflicht, im Altbau, sobald der Fußbodenaufbau erneuert wird. Bei Fußbodenheizung lenkt sie die Wärme nach oben. Auf Holzbalkendecken und unebenen Untergründen gleicht eine lose Perlite-Schüttung Höhen aus und dämmt dabei mit.

  • EPS, PUR/PIR und XPS
  • Perlite-Schüttung als Ausgleich und Dämmung
  • Auf Bodenplatten und über Kellern
  • Mindestdämmung unter Fußbodenheizung

Kennwerte

Wärme
Wärmeleitstufe
WLS 022 bis 040
Unter Fußbodenheizung
R ≥ 0,75 bis 2,0 m²K/W
Vorgaben
GEG, DIN EN 1264-4

Trittschalldämmung

Damit Schritte nicht in der Wohnung darunter ankommen.

Weiche Dämmplatten als durchgehende Lage unter dem Estrich und Randdämmstreifen an allen Wänden entkoppeln den Estrich vom Gebäude. Gehgeräusche gelangen so kaum noch nach unten.

  • EPS-T, Mineralwolle oder Holzfaser
  • Randstreifen an Wänden, Stützen und Rohren
  • Für Geschossdecken in Mehrfamilienhäusern

Kennwerte

Schall
Dyn. Steifigkeit s’
meist ≤ 20 MN/m³
Verbesserung ΔLw
ca. 25 bis 34 dB
Vorgaben
DIN 4109

Darauf achten wir

Fehler in der Dämmung sieht man später nicht mehr, man hört und spürt sie. Deshalb liegen die Platten bei uns dicht gestoßen, im Verband und ohne Hohlstellen, bevor der Estrich kommt.

Weiße Dämmplatten werden vor dem Estrich auf der Rohdecke verlegt
  • Randstreifen lückenlos

    Kein Kontakt zwischen Estrich und Wand, auch an Zargen und Rohren.

  • Richtige Reihenfolge

    Trittschalldämmung als durchgehende Lage. Gleicht die Wärmedämmung Leitungen aus, liegt sie unten, sonst die druckfestere Platte oben.

  • Leitungen im Ausgleich

    Rohre liegen in der Ausgleichsschicht, nie in der Trittschalldämmung.

  • Stöße versetzt

    Mehrlagige Dämmung mit versetzten Fugen gegen Wärmebrücken.

Welcher Dämmstoff wofür?

Welchen Dämmstoff wir einsetzen, hängt von Aufbauhöhe, Last und Schallschutz ab.

  • EPS (Styropor)

    Wärme
    geeignet
    Trittschall
    als EPS-T
    Typisch
    WLS 031 bis 040
  • PUR / PIR

    Wärme
    geeignet, sehr dünn
    Trittschall
    ungeeignet
    Typisch
    WLS 022 bis 028
  • XPS

    Wärme
    geeignet, feuchtefest
    Trittschall
    ungeeignet
    Typisch
    WLS 032 bis 038
  • Mineralwolle

    Wärme
    geeignet
    Trittschall
    geeignet
    Typisch
    nicht brennbar
  • Holzfaser

    Wärme
    bedingt
    Trittschall
    geeignet
    Typisch
    nachwachsend
  • Perlite-Schüttung

    Wärme
    geeignet, als Schüttung
    Trittschall
    bedingt
    Typisch
    nicht brennbar, gleicht Höhen aus
Perlite-Ausgleichsschüttung zwischen EPS-Wärmedämmplatten bettet Leerrohre auf der Rohdecke ein
Leitungstrasse zwischen den Dämmplatten, aufgefüllt mit Perlite-Schüttung.

Perlite-Schüttung über Leitungen

Wo Rohre und Kabel auf der Rohdecke liegen, können Dämmplatten nicht vollflächig aufliegen. Wir sparen die Leitungstrasse aus und füllen sie mit Perlite-Schüttung. Sie rieselt in jeden Hohlraum, bettet die Leitungen ein und wird auf Plattenhöhe abgezogen. So entsteht eine geschlossene Dämmebene, auf der Trittschalldämmung und Estrich ohne Hohlstellen aufliegen.

  • Mineralisch und nicht brennbar
  • Füllt Hohlräume um Rohre und Kabel
  • Dämmt mit, statt eine Lücke zu lassen

Dämmung und Estrich in einem Auftrag

Wir planen den kompletten Bodenaufbau und bauen alle Schichten in einem Zug ein. Schildern Sie uns Ihr Vorhaben.