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Heizestrich für Ihre Fußbodenheizung

Unter jeder Fußbodenheizung liegt ein Estrich, der die Wärme speichert und verteilt. Wir bauen ihn als Zement- oder Anhydritestrich, mit der richtigen Überdeckung, einem durchdachten Fugenplan und klaren Vorgaben fürs Aufheizen.

Heizestrich im Überblick

Estrich mit eingebetteten Heizrohren. Speichert die Wärme und gibt sie gleichmäßig ab.

Heizestrich ist ein Zement- oder Anhydritestrich, in dem die Rohre der Fußbodenheizung liegen. Er speichert die Wärme und verteilt sie gleichmäßig über die ganze Fläche. Damit das Jahrzehnte lang funktioniert, müssen Dicke über den Rohren, Fugen und Aufheizen genau stimmen.

  • Neubau und Anbau mit Fußbodenheizung
  • Als Zement- oder Anhydritestrich
  • Fugenplan passend zu den Heizkreisen
  • Abstimmung mit dem Heizungsbau

Gut zu wissen Vor dem Belegen wird Heizestrich nach Protokoll aufgeheizt (DIN EN 1264-4). Erst danach zeigt die CM-Messung, ob er belegreif ist.

Kennwerte

DIN 18560-2
Über den Rohren
ab 45 mm (Festigkeitsklasse F4)
Aufheizen ab
Tag 21 (CT), Tag 7 (CA)
Belegreif nach
Aufheizen und CM-Messung
CM-Grenzwert
meist ≤ 1,8 % (CT), ≤ 0,3 bis 0,5 % (CA)
Fußbodenheizung
dafür gemacht
Feuchträume
als Zementestrich

So ist ein Heizestrich aufgebaut

Wählen Sie eine Schicht, um zu sehen, wo sie liegt und wer sie einbaut.

So funktioniert ein Heizestrich

Beim Heizestrich liegen die Rohre der Fußbodenheizung direkt im Estrich. Das warme Wasser gibt seine Wärme an den Estrich ab, er speichert sie und gibt sie gleichmäßig an den Raum weiter. Das macht Fußbodenheizungen so behaglich und sparsam: Sie kommen mit niedrigen Vorlauftemperaturen aus und passen deshalb ideal zu Wärmepumpen.

Wir bauen Heizestrich als Zementestrich oder als Anhydritestrich. Welcher besser passt, hängt von Raumnutzung, Feuchtebelastung und Zeitplan ab. In Bädern und Kellern ist Zementestrich die sichere Wahl, in Wohnräumen spielt Anhydritestrich seine Stärken aus.

Die richtige Dicke über den Rohren

Damit der Estrich die Lasten trägt und die Wärme gleichmäßig verteilt, braucht er genug Material über den Rohren. Bei der üblichen Festigkeitsklasse F4 sind das mindestens 45 mm, bei Zement- wie bei Anhydritestrich. Dazu kommt der Rohrdurchmesser, insgesamt ergeben sich meist 60 bis 75 mm. Unter den Rohren liegt eine Dämmung, die die Wärme nach oben lenkt. Die Mindestwerte dafür regelt die DIN EN 1264-4.

Fugen und Heizkreise

Heizestrich dehnt sich beim Aufheizen aus und zieht sich beim Abkühlen wieder zusammen. Deshalb planen wir Bewegungsfugen an Türdurchgängen, zwischen den Heizkreisen und bei großen oder verwinkelten Flächen. Den Fugenplan stimmen wir mit dem Heizungsbau ab. Wo ein Rohr eine Fuge kreuzen muss, wird es mit einem Schutzrohr gesichert.

Aufheizen nach Protokoll

Bevor ein Belag auf den Heizestrich kommt, wird er aufgeheizt. Das Funktionsheizen beginnt bei Zementestrich frühestens nach 21 Tagen, bei Anhydritestrich frühestens nach 7 Tagen oder nach Herstellerangabe. Meist folgt das Belegreifheizen, bis die CM-Messung die Belegreife bestätigt: meist 1,8 CM-% bei Zementestrich, 0,3 bis 0,5 CM-% bei Anhydritestrich.

Jeder Schritt gehört in ein Aufheizprotokoll. Es ist der Nachweis für alle, die später auf dem Estrich weiterarbeiten. Wir sagen Ihnen bei der Übergabe genau, wann und wie aufgeheizt wird.

Gebaut für viele Heizperioden

Ein Heizestrich arbeitet jeden Winter: aufheizen, abkühlen, wieder aufheizen. Ist er zu dünn, fehlen Fugen oder wurde zu früh geheizt, zeigen sich Risse oft erst nach Jahren. Fachgerecht gebaut, macht er dagegen über Jahrzehnte jede Heizperiode mit, und unter jedem neuen Belag wird es wieder warm.

Häufige Fragen zum Heizestrich

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Wann darf ein Heizestrich aufgeheizt werden?

Bei Zementestrich frühestens 21 Tage nach dem Einbau, bei Anhydritestrich frühestens nach 7 Tagen oder nach Herstellerangabe. Das Aufheizen erfolgt schrittweise und wird in einem Aufheizprotokoll festgehalten.

Wie dick ist ein Heizestrich?

Zum Rohrdurchmesser kommen bei üblicher Festigkeitsklasse (F4) mindestens 45 mm Überdeckung, bei Zement- wie bei Anhydritestrich. Insgesamt ergeben sich meist 60 bis 75 mm.

Welcher Estrich ist besser für eine Fußbodenheizung?

Beide eignen sich gut. Anhydritestrich schwindet kaum und kommt mit weniger Fugen aus, Zementestrich verträgt Feuchtigkeit und ist in Bädern und Kellern die sichere Wahl. Wir empfehlen Ihnen nach Raumnutzung und Zeitplan den passenden.

Heizestrich in Herten und Umgebung

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