Robust, feuchtefest und bereit für fast jeden Belag: Zementestrich ist der Klassiker im Wohnungsbau. Einmal fachgerecht eingebaut, trägt er Ihren Boden für die ganze Lebensdauer des Hauses.
CT
Zementestrich im Überblick
Der robuste Standard für Wohnräume, Keller, Bäder und Gewerbe.
Zementestrich (CT) ist feuchteunempfindlich, druckfest und trägt nahezu jeden Bodenbelag. Wir bauen ihn schwimmend auf Dämmung, auf Trennlage oder im Verbund mit dem Untergrund ein, auf Wunsch auch als Heizestrich für Fußbodenheizungen.
Wohnräume, Keller, Garagen und Gewerbe
Bäder und andere Feuchträume
Als Heizestrich für Fußbodenheizung
Als Verbundestrich, auch mit Gefälle
Gut zu wissen
Zementestrich braucht Zeit. Als Faustregel gilt etwa eine Woche Trocknung je Zentimeter Dicke bis 4 cm, darüber deutlich länger.
Wählen Sie eine Schicht, um zu sehen, wo sie liegt und wer sie einbaut.
Die sichtbare Oberfläche des Raums. Sie nimmt Schritte, Möbel und Abrieb im Alltag auf. Hier in Holzoptik angedeutet.
Wird erst verlegt, wenn die CM-Messung die Belegreife des Estrichs bestätigt.
Beläge werden im Laufe der Jahre erneuert, der Estrich darunter bleibt.
Dämpft den Gehschall im Raum und gleicht kleinste Unebenheiten unter dem Belag aus.
Gehört zum Belag und wird mit ihm zusammen verlegt.
Ersetzt nicht die Trittschalldämmung unter dem Estrich, die schützt die Wohnung darunter.
Verteilt alle Lasten gleichmäßig auf die Dämmung und bildet die ebene, tragfähige Grundlage für den Belag.
Auf Dämmung bei Wohnlasten mindestens 45 mm dick.
Begehbar nach ca. 2 bis 3 Tagen, belegreif meist nach 6 bis 8 Wochen.
Verträgt Feuchtigkeit, deshalb auch für Bad und Keller geeignet.
Trennt den frischen Estrich von der Dämmung, damit weder Wasser noch Mörtel in die Fugen der Platten läuft.
Die Bahnen überlappen an den Stößen um mindestens 8 cm.
Ohne Folie würde eingelaufener Mörtel Schallbrücken zur Decke bilden.
Entkoppelt den Estrich von der Decke, damit Schritte in der Wohnung darunter nicht zu hören sind.
Weiche Dämmplatten, die unter Last leicht nachgeben.
Verbessert den Trittschall um ca. 25 bis 34 dB.
Liegt oben, wenn die Wärmedämmung darunter Leitungen ausgleicht.
Hält die Wärme im Raum und schützt vor Kälte von unten. Wie dick sie sein muss, legt der Energienachweis fest.
Druckfeste Platten, versetzt verlegt und dicht gestoßen.
Im Neubau oft 80 bis 120 mm, je nach Energienachweis.
Leitungen auf der Decke werden vorher ausgeglichen, damit die Platten flach liegen.
Trennt den Estrich von Wänden und Stützen. So kann er sich bewegen, ohne zu reißen, und es entstehen keine Schallbrücken.
Läuft an allen Wänden, Stützen und Rohrdurchführungen entlang.
Die Folienlasche liegt auf der Dämmung und dichtet den Übergang ab.
Der Überstand wird erst nach dem Verlegen des Belags abgeschnitten.
Wofür sich Zementestrich eignet
Zementestrich (CT) ist der meistgebaute Estrich im Wohnungsbau. Er verträgt Feuchtigkeit, ist druckfest und nimmt nahezu jeden Bodenbelag auf, von Fliesen und Naturstein über Designbelag bis zu Teppich und Holz. Deshalb setzen wir ihn überall dort ein, wo ein Boden ohne Kompromisse lange halten soll:
Wohnräume, Flure und Treppenhäuser
Bäder, Hauswirtschaftsräume und andere Feuchträume
Keller und Garagen
Gewerbeflächen mit höheren Lasten
Aufbau und Dicke
Im Wohnungsbau bauen wir Zementestrich meist schwimmend ein: auf Wärme- und Trittschalldämmung, getrennt durch eine Folie und an allen Wänden durch Randdämmstreifen entkoppelt. Bei üblichen Wohnlasten ist er mindestens 45 mm dick, in der Praxis meist 50 bis 65 mm. Mit Fußbodenheizung wird er zum Heizestrich, dann kommt der Rohrdurchmesser dazu.
Wo keine Dämmung nötig ist, etwa in Garage oder Werkstatt, liegt er auf einer Trennlage oder als Verbundestrich direkt auf dem Beton. Die genaue Höhe legen wir beim Aufmaß fest. Wir prüfen Meterriss, Türanschlüsse und die geplante Belagshöhe, damit am Ende jeder Übergang passt.
Frisch eingebrachter Zementestrich wird mit der Abziehlatte auf exakte Höhe gezogen.
Trocknung und Belegreife
Zementestrich bindet ab und muss danach austrocknen. Als Faustregel gilt etwa eine Woche je Zentimeter Dicke bis 4 cm, jeder weitere Zentimeter dauert deutlich länger. Ein 5 bis 6 cm dicker Estrich braucht unter guten Bedingungen meist sechs bis acht Wochen, oft auch länger.
In den ersten Tagen bleiben Fenster und Türen geschlossen, danach wird regelmäßig stoßgelüftet. Ob der Belag kommen darf, zeigt erst die CM-Messung: Der Grenzwert liegt bei unbeheiztem Zementestrich meist bei 2,0 CM-%, beheizt bei 1,8 CM-%. Wenn es schneller gehen muss, ist Schnellestrich die Alternative.
Wovon der Preis abhängt
Den Preis bestimmen vor allem Fläche, Dicke, der Aufbau mit Dämmung und die Zugänglichkeit der Baustelle. Große, zusammenhängende Flächen sind je Quadratmeter günstiger als einzelne kleine Räume, weil Anfahrt und das Einrichten der Estrichpumpe gleich bleiben. Nach einem Blick auf Pläne oder Baustelle erhalten Sie von uns ein klares Angebot.
Warum Zementestrich ein Leben lang hält
Richtig eingebaut ist Zementestrich praktisch unverwüstlich. Er verrottet nicht, quillt nicht auf und trägt einen Belag nach dem anderen. Entscheidend sind die Dinge, die später niemand mehr sieht: die richtige Mischung, ausreichende Dicke, saubere Rand- und Bewegungsfugen und eine Trocknung ohne Hektik. Genau darauf legen wir seit 2006 Wert.
Schwimmend auf Dämmung sind bei Wohnlasten mindestens 45 mm nötig, üblich sind 50 bis 65 mm. Mit Fußbodenheizung braucht er mindestens 45 mm über den Rohren. Als Verbundestrich direkt auf dem Beton reichen oft 25 bis 50 mm.
Kann Zementestrich ins Bad?
Ja. Feuchtigkeit schadet Zementestrich nicht, deshalb ist er die erste Wahl für Bäder, Keller und Hauswirtschaftsräume. Unter den Fliesen ist trotzdem eine Abdichtung nach den gültigen Regeln nötig.
Wie lange hält ein Zementestrich?
Fachgerecht eingebaut so lange wie das Gebäude. Beläge werden im Laufe der Jahre erneuert, der Estrich darunter bleibt. Entscheidend sind die richtige Dicke, saubere Fugen und eine ausreichende Trocknung.